So etwas hat es im südlichen Gaildorfer Stadtteil Unterrot noch nicht gegeben: Ein vorweihnachtliches Event, bei dem alle Vereine und Institutionen gemeinsame Sache machen.

Gut gedacht, schön gemacht, die Premiere ist geglückt. Bezirksbeirat, Bühläckerschule, Kindergarten, Posaunenchor, Vereine – alle halfen mit, den ersten Unterroter Adventstreff und damit die erste gemeinsame Veranstaltung überhaupt aus der Taufe zu heben. Es schien fast, als hätten die Menschen in den südlichen Stadtteilen auf so eine Gemeinschaftsaktion gewartet.

Auch Dekan Uwe Altenmüller und Bürgermeister Frank Zimmermann mit Frau und Kindern ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Die offene Feuerstelle im abgeteilten Schulhof sorgte für Wärme und Wohlbehagen, Holzhäuschen, grüne Nadelbäume und ein Stück Lattenzaun, die den Festplatz säumten, schufen eine richtig heimelige Atmosphäre.

„Wir sind total überrascht, mit so vielen Besuchern haben wir nicht gerechnet“, freute sich Bezirksbeirat Albrecht Schupp, als er im Namen der Veranstaltergemeinschaft die Gäste begrüßte. Und schon ist an eine Neuauflage im nächsten Jahr gedacht.

Auch die Unterroter Pfadis (VCP Unterrot) und der Freundes- und Förderkreis des VCP Unterrot e.V. (FöV) halfen mit und schenkten für die Gute Sache Tschai aus.

Die Unterroter Pfadis haben am 15.12. zur Waldweihnnacht eingeladen. Am Waldrand von Unterrot wurden die vielen Gäste von den Weihnachtselfen begrüßt. Die Weihnachtselfen waren anstatt des Weihnachtsmanns unterwegs, weil der noch viele andere Geschenke verteilen musste. Es wurde gesungen und die Weihnachtselfen lasen aus dem "Goldenen Buch" vor. Zu jeder Sippe stand etwas im Goldenen Buch, sowohl "Gutes" als auch "Schlechtes", aber ein kleines Geschenk gab es für jeden. Anschließend gab es in der Unterroter Gemeindehalle heißen Tschai und Gebäck, um sich aufzuwärmen. Zum Abschluss wurden Lieder gesungen. Insgesamt eine gelungene Aktion zur Adventszeit.

Die Anzahl der Gäste war wieder einmal überwältigend. Mehr als 58 Weißwürste, 12 Seiten, 8 Debreziner, 35 Bretzeln und 15 Laugenweckle fanden hungrige Mägen. Es wurde gut gegessen und getrunken am Pfadihaus auf dem Kieselberg. Diese Tradition erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Ein Holz-Klappstuhl ist eine feine Sache. Noch mehr, wenn er selbst gebaut wurde. Am 24.11. trafen sich einige Bastler am Pfadihaus und erfüllten sich den Wunsch nach einem eigenhändig gebauten Holz-Klappstuhl. Es bedurfte eines an Handfertigkeit und Geschicklichkeit, das Holz zu bearbeiten und die Teile zusammen zu fügen. Aber am Ende war das Ergebnis überzeugend. Wieder eine tolle Aktion mit einem nützlich bequemen Ergebnis.

Das provisorische Dächlein für unser Feuerholz muss durch eine dauerhafte Lösung abgelöst werden. Dafür wurde nun das Holz bestellt und geholt. Vielen Dank dabei an die Zimmerei Kunz aus Unterrot, die uns ihr Fahrzeig und den Anhänger zum Transport des Holzes an unser Pfadihaus unterstützt hat. Jetzt kann das neue Dach erstellt werden.